Citizen Science Award 2017

Bürger/innen beim forschen © fotolia goodluz

Wie viele Eichhörnchen leben in Österreichs Landeshauptstädten? Welche Möglichkeiten der politischen Partizipation gibt es? Diesen und vielen weiteren Forschungsfragen konnten Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Citizen Science Awards 2017 nachgehen. Sie waren von 1. Mai bis 30. Juni eingeladen, an fünf von insgesamt acht Forschungsprojekten mitzuarbeiten und konnten dabei bis zu 3.000 Euro für die Klassenkassa gewinnen!

Mitforschen und Daten übermitteln

Für die Teilnahme brauchte es nicht viel: Über spezielle Online-Plattformen, persönlich oder mit der Post konnten alle, die sich für Forschung und Wissenschaft interessieren, am Wettbewerb teilnehmen und ihre Beobachtungen, Messungen, Fotos, Proben etc. den Forschungsteams zusenden.

 

Preise

Um die Motivation für die Teilnahme zu steigern, wurden vom BMWFW gemeinsam mit den Forschungsteams Preise für die engagiertesten Citizen Scientists ausgerufen! Auf Schulen warteten Preisgelder von bis zu 1.000 Euro für die Klassenkassa. Ein besonderes Highlight war auch 2017 wieder der Sonderpreis: Dieser wurde an das Wiedner Gymnasium für ihr kreatives Video über die Teilnahme am Citizen Science Award verliehen. Die Gewinner-Klasse sicherte sich damit das Preisgeld von 3.000 Euro für die Klassenkassa. Verliehen wurden die Citizen Science Awards 2017 im Rahmen einer Festveranstaltung am 21. November 2017 im Großen Festsaal der Universität Wien.

 

Projekte speziell für Schulklassen

PolitikRadar

Word Cloud zum Thema Politik © PolitikRadar

Projektleitung: Univ.-Prof. Dr. Jörg Matthes, Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, Universität Wien

Ziel des Projektes war es, eine umfassende Bestandsaufnahme der politischen Partizipationsangebote in Österreich, online wie offline, zu erstellen.

Weitere Informationen zum Projekt

Hörnchen zählen – Hauptstadt wählen

Eichhörnchen © CC, Pixabay

Projektleitung: Dr. Richard Zink, Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie, Veterinärmedizinische Universität Wien.

Ziel des Projektes war es, herauszufinden, wie viele Eichhörnchen in den Landeshauptstädten Österreich leben.

Weitere Informationen zum Projekt

Wasser schafft

Mädchen nimmt Wasserprobe © Wasser schafft

Projektleitung: Mag. Dr. Gabriele Weigelhofer, WasserCluster Lunz – Biologische Station GmbH

Ziel des Projektes war es, herauszufinden, ob und wie sich eine Veränderung der Bachstruktur auf die Wasserchemie auswirkt.

Weitere Informationen zum Projekt

Amphibien und Reptilien unter Beobachtung

Feuersalamander © CC, Pixabay

Projektleitung: Dr. Silke Schweiger, Naturhistorisches Museum Wien

Ziel des Projektes war es, Kenntnisse über die Verbreitung und Ökologie von Amphibien und Reptilien in Österreich zu gewinnen.

Weitere Informationen zum Projekt

Spielen gegen Phishing

Controller fürs Spielen © CC Pixabay

Projektleitung: Dr. Valentin Gattol, AIT Austrian Institute of Technology

Ziel des Projektes war es, durch digitales Spielen das Bewusstsein für Phishing-Attacken zu steigern und herauszufinden, warum Personen auf Phishing-Nachrichten hereinfallen und welche Trainingsmaßnahmen effektiv davor schützen.

Weitere Informationen zum Projekt

Projekte speziell für Einzelpersonen

Unsere vertriebenen Nachbarn

Altes Foto vom Kartenspielen © Injöst

Projektleitung: Dr. Matha Keil, Institut für Jüdische Geschichte Österreichs

Ziel des Projektes war es, das christlich-jüdische Zusammenleben vor, während und nach der NS-Zeit im Zentralraum Niederösterreich zu erforschen.

Weitere Informationen zum Projekt

Bienenstand.at

Biene © Pixabay

Projektleitung: Dr. Robert Brodschneider, Universität Graz

Ziel des Projektes war es, herauszufinden, wie hoch die Wintersterblichkeit von Bienenvölkern in Österreich ist.

Weitere Informationen zum Projekt

Früherkennung von Entwicklungsstörungen

Frau vorm PC © CC, Pixabay

Projektleitung: Assoz. Prof. PD DDr. Peter B Marschik, Medizinische Universität Graz

Ziel des Projektes war es, die frühkindliche Entwicklung zu beschreiben und herauszufinden, ob Kindergarten- und Kinderkrippenpädagog/innen frühe Auffälligkeiten bei Kindern mit Entwicklungsstörungen erkennen können.

Weitere Informationen zum Projekt