Jugend Innovativ 2019: Das sind die besten Ideen zur Digitalisierung der Bildung

#Schule
Preisträger der Jugend Innovativ-Sonderkategorie Digital Education
Wie sieht der Unterricht der Zukunft aus? Welche Möglichkeiten bietet die Digitalisierung dafür? Diese Fragen stellten sich in diesem Jahr 37 Projektteams aus ganz Österreich und reichten ihre Ideen in der Sonderkategorie "Digital Education" von Jugend Innovativ ein. Die besten Projekte wurden auch heuer wieder beim großen Bundesfinale in Wien von 4.-6. Juni 2019 ausgezeichnet.

Platz 1 und damit 2.000,- Euro holten sich Alina Schärmer, Simon Senoner und Marcel Steiner von der HTL Anichstraße in Innsbruck mit ihrem Projekt "EasyVision – Framework zur Bilderkennung und -verarbeitung". Die Jugendlichen konnten die Bilderkennung und -verarbeitung wesentlich vereinfachen, denn Anwenderinnen und Anwenderinnen können nun ohne fundierte Programmierkenntnisse Funktionsblöcke kombinieren oder vorgegebene Parameter adaptieren.

Der zweite Preis (1.500,- Euro) ging an neun Schülerinnen und Schüler der HTBLuVA Salzburg und ihr Projekt "VR Class". Mittels interaktiver Virtual-Reality-Software können Lehrende anhand von Modellen und Umgebungen unterrichten und auf innovative Art und Weise mit den Schülerinnen und Schülern interagieren. Das Team schaffte damit eine Art Parallelwelt, in der zum Beispiel dreidimensional in das Sonnensystem eingetaucht werden kann.

Mit dem dritten Pries (1.000,- Euro) wurden die beiden Schüler Manuel Benesch und Florian Langsenlehner der HTBLuVA Waidhofen an der Ybbs ausgezeichnet. Im Rahmen ihres Projektes WEAR – Werkstättenunterricht mit Augmented Reality entwickelten sie eine Augmented-Reality-App, die den Schülerinnen und Schülern ab kommenden Herbst Bauanleitungen für den Werkstättenunterricht digital, dreidimensional und Schritt für Schritt zur Verfügung stellt.

Den Anerkennungspreis erhielt das Projekt "Lucky 7 - die 7 Säulen des Lebens" der LBS Theresienfeld, die sich mit dem Begriff der Resilienz auseinandersetzten und ein digitales Notizbuch erstellten, um jungen Menschen bei der Lösung von Problemen im Alltag zu helfen.

Jugend Innovativ wird im Auftrag des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort und des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung seit 32 Jahren von der Austria Wirtschaftsservice GmbH organisiert. Jugendliche und Lehrlinge zwischen 15 und 20 Jahren konnten in diesem Jahr ihre Projektideen und Erfindungen in den Kategorien DESIGN, ENGINEERING, SCIENCE, YOUNG ENTREPRENEURS sowie in den Sonderkategorien SUSTAINABILITY und DIGITAL EDUCATION einreichen. Die Sonderkategorie Digital Education wird bereits zum zweiten Mal von der Innovationsstiftung für Bildung unterstützt und von der OeAD-GmbH abgewickelt.