Digitale Lehr- und Lernmittel erstellen

Smartphone und Bücher © Pixabay, CC-Lizenz

Auch im Sommer gibt es die Möglichkeit, digitale Lehr und Lernmittel auszuprobieren und Feedback zu geben!

Seit Februar 2019 gibt es für Interessierte (oder Citizen Scientists) die Möglichkeit, im Rahmen des Unterrichtes digitale Lehr- und Lernmittel weiterzuentwickeln und mitzugestalten. Schülerinnen und Schüler sowie Lehrpersonen können online zur Verfügung gestellte Materialien frei verwenden und mittels Kommentaren und Anmerkungen zur Weiterentwicklung beitragen. Feedback kann dabei sowohl zur inhaltlichen und graphischen Gestaltung als auch zur Usability gegeben werden und ist ausdrücklich erwünscht.

Mögliche Mitarbeit im Sommer

Über den Sommer laden noch zwei Projekte zum Mitarbeiten ein. Die Mitarbeit kann auch außerhalb des Schulraumes erfolgen und ist ideal für Lerngruppen/Regentage oder besonders engagierte Jugendliche und Pädagoginnen und Pädagogen.

  • TeaTime4App – Entwicklung einer Bildungs-App zur Bodenforschung aufgrund der bestehenden Tea Bag Index-Methode (AGES – Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit)
    In der zweiten Projektphase im Sommer können die bestehenden Lernmaterialien getestet werden.
    Zielgruppe: Sekundarstufe I und II
    Mit-Mach-Zeitraum: Phase 2: Jun – Sep 2019
  • Wir lernen jetzt selbst! – Selbstständiges Lernen von Schülerinnen und Schülern mit digitalen Lernmedien in einem Lernbüro-Setting (Verein Lernen im Aufbruch)
    In diesem Projekt werden Selbstlernunterlagen mit besonderem Augenmerk auf Querschnittsthemen der Berufsorientierung und des Übertritts in weiterführende Bildungseinrichtungen gemeinsam erstellt. Daher sind auch Unternehmen in der Lehrlingsausbildung und Berufsschulen zum Feedback-Geben eingeladen.
    Zielgruppe: 8. und 9. Schulstufe
    Mit-Mach-Zeitraum: noch bis 14. September 2019

Hier geht`s zu den Projekten!

Warum mitmachen?
Im Rahmen der gemeinsamen Überarbeitung der Lehr- und Lernmittel werden bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern digitale Kompetenzen gefördert. Für teilnehmende Schulen des eEducation Austria-Netzwerks wird es daher möglich sein, die Überarbeitung als Aktivität zur Umsetzung der eEducation-Strategie am Schulstandort anrechnen zu lassen. Dadurch können Punkte für eEducation Badges, z. B. für den Einsatz innovativer Lerntechnologien oder Lernmethoden, erworben werden. Art und Umfang wird je nach Arbeitsschwerpunkt der Schulen im Projekt bestimmt werden. Informationen dazu erhalten die Member- und Expert-Schulen zeitgerecht über das Netzwerk.

2. Ausschreibung

Im Rahmen der 2. Ausschreibung sind 73 gültige Anträge eingegangen. Diesmal ist das Ziel, neue digitale Lehr- und Lernmittel gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern, deren Lehrpersonen sowie Expertinnen und Experten zu erstellen.

Eine Fachjury wählte aus den 73 Einreichungen 20 Anträge aus.  Welche Projektideen umgesetzt werden sollen, konnte in einem dreiwöchigen Online-Voting mitentschieden werden. 20 Projektideen wurden auf der Website der Innovationsstiftung für Bildung präsentiert, beim Online-Voting konnten die drei interessantesten Projekte ausgewählt werden.

Nun stehen die zwölf geförderten Projekte der zweiten Ausschreibung fest! Zusaätzlich erhält ein weiteres Projekt der 1. Ausschreibung, welches Digitalisierung in der Gesellschaft thematisiert, eine Förderung.

Ab September 2019 werden die Digitalen Lernmittel wieder auf der Eduthek für die Mit-Mach-Phase präsentiert.

Kontakt

OeAD-GmbH
Abteilung Public Science
Dr. Michaela Poppe
T +43 1 53408-439
E michaela.poppe@oead.at