Mitforschen in der Natur

Blumenwiese durch Lupe betrachtet © Pixabay

Viele Citizen-Science-Projekte laden Interessierte dazu ein, Naturphänomene zu beobachten und die Daten online der Forschung zur Verfügung zu stellen. Die Daten können im direkten Umfeld, zum Beispiel vom Fenster, dem Balkon oder im eigenen Garten gesammelt werden. Aber auch Spaziergänge im Freien oder Wanderungen bieten Möglichkeiten zum Mitforschen.

Mitforschen während der Corona-Krise

Wichtig: Wir bitten alle Personen, die von der österreichischen Regierung angeordneten Maßnahmen einzuhalten und keine Risiken einzugehen. Die Gesundheit hat Vorrang!

The GLOBE Program - Citizen-Science-Projekte über unseren Planeten

Hände mit der Weltkarte © Pixabay

Das Programm GLOBE (Global Learning and Observations to Benefit the Environment) ist eine Citizen-Science-Initiative, die von den USA ausgehend, Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Bürgerinnen und Bürger aus aller Welt in wissenschaftliche Forschungsprojekte einbindet. GLOBE bietet klassengerechte, interdisziplinäre Aktivitäten und Untersuchungen zu Atmosphäre, Biosphäre, Hydrosphäre und Boden / Pedosphäre an.

Auf der Website der Initiative sind viele Projekte gelistet, an denen als Schule, Klasse oder EInzelperson teilgenommen werden kann.

Zielgruppe: alle Schulstufen, Lehrpersonen, Erwachsene
Tätigkeiten: Untersuchen und dokumentieren von Naturphänomenen
Notwendige Ausrüstung: Projektabhängig

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Verlust der Nacht - untersuche die Lichtverschmutzung und ihre Folgen auf Mensch und Natur

Nachthimmel über einer Stadt © Pixabay

Ein tagheller Nachthimmel, künstlich angestrahlt durch unzählige Lichter. Was unschätzbare Vorteile bringt, hat auch eine Schattenseite: Die Lichtverschmutzung – verstanden als die Verschmutzung des natürlichen, nächtlichen Lichts verursacht durch künstliche Beleuchtung – nimmt zu. Die Auswirkungen auf Mensch und Natur durch künstliches Licht sind bisher weitestgehend unbekannt. In diesem Projekt helfen Citizen Scientists die Auswirkungen der Lichtverschmutzung zu erforschen. Mitforschen ist ganz einfach und überall auf der Welt möglich: In einer klaren Nacht im Freien mit der kostenlosen Smartphone-App bestimmte Sterne suchen, deren Sichtbarkeit dokumentieren und die Himmelhelligkeit messen. Citizen Scientists können mit der Verlust-der-Nacht-App nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Erforschung der Folgen der steigenden Lichtverschmutzung leisten, sondern auch jede Menge über die verschiedenen Sternbilder am nächtlichen Himmel lernen.

Zielgruppe: alle Schulstufen (Volksschüler/innen mit Hilfe von Erwachsenen), Lehrpersonen, naturinteressierte Personen und Hobbyastronominnen und -astronomen
Tätigkeiten: Sichtbarkeit der Sterne beurteilen und Himmelhelligkeit dokumentieren
Notwendige Ausrüstung: Smartphone mit der kostenlosen Verlust-der-Nacht-App

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Plastic Pirates - Plastikmüll an den Ufern klassifizieren und dokumentieren

Plastikmüll an Ufer © Freepik/jcomp

Schulklassen und Jugendgruppen im Alter von 10 bis 16 Jahren sind eingeladen, Plastikmüll an den Ufern von Flüssen und Bachläufen zu sammeln, die verschiedenen Arten des gesammelten Plastikmülls an unterschiedlichen Stellen eines Flussabschnitts zu dokumentieren und mit dieser länderübergreifenden Citizen-Science-Aktion die Forschung zu unterstützen.

Zielgruppe: Schulklassen und Jugendgruppen zwischen 10 und 16 Jahren
Tätigkeiten: Plastikmüll an heimischen Fluss- und Bachufern suchen, zählen, kategorisieren, dokumentieren und entsorgen
Notwendige Ausstattung: Computer mit Internetzugang

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EyeOnWater - Wasserfarbe messen und Klimawandel erforschen

Luftblasen im Wasser © Pixabay

Flüsse, Seen und Küsten sind sensible Ökosysteme, die neben natürlichen Vorgängen auch durch menschliche Einflüsse verändert und manchmal bedroht werden. Über Inhaltsstoffe im Wasser, die die Wasserfarbe verändern (z.B. Algen oder Sedimente) kann der Wasserzustand sichtbar gemacht werden. Citizen Scientists können mit der EyeOnWater-App ein Foto der Wasserfarbe machen und mit einer vorgegebenen Farbskale vergleichen. Die Daten werden mit einer Ortsangabe verschickt und Forscherinnen und Forschern zur Verfügung gestellt. Mit Hilfe der Arbeit von Citizen Scientists können Forschende die natürlichen Veränderungen im Wasser und an Küsten/Ufern oder die Einflüsse durch den Menschen sichtbar machen und deren Folgen verstehen.

Zielgruppe: alle Schulstufen (Volksschüler/innen mit Hilfe von Erwachsenen), Lehrkräfte und naturinteressierte Personen
Tätigkeiten: Wasser fotografieren und Farbe klassifizieren
Notwendige Ausstattung: Smartphone mit Kamera und der kostenlosen EyeOnWater-App

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Pilzfinder – dokumentiere Pilze

Brauner Pilz © Irmgard Greihuber

Gemeinsam mit Citizen Scientists erforscht die Österreichische Mykologische Gesellschaft seit Jahren die Diversität und Verbreitung heimischer Speise- und Giftpilze. Da sich durch die Klimaerwärmung Pilzvorkommen und Artenspektrum zunehmend verändert haben, sind die erhobenen Daten auch für den Pilzschutz äußerst wertvoll. Im Freien gefundene Pilze werden nach Anleitung fotografiert, auf der Online-Plattform www.pilzfinder.at verortet und durch Kommentare zur Umgebung ergänzt.

Zielgruppe: Sekundarstufe I und II, Lehrpersonen, Erwachsene
Tätigkeiten: Pilze entsprechend Anleitung fotografieren und auf Online-Plattform verorten
Notwendige Ausstattung: Smartphone oder Kamera und Computer mit Internetanschluss

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Viel-Falter: Tagfalter-Monitoring

Schmetterling auf gelben Blüten © Pixabay/donvikro

Aufbauend auf dem Sparkling Science- undTop Citizen Science-Projekt „Viel-Falter“, beobachten, bestimmen und zählen Citizen Scientists beim Tagfalter-Monitoring gemeinsam mit Forschenden des Instituts für Ökologie der Universität Innsbruck Tagfalter. Um eine gute Datenqualität sicherzustellen, ist eine intensive und persönliche Einschulung und Betreuung der involvierten Freiwilligen von großer Bedeutung. Ein Onlinekurs soll ermöglichen, einerseits noch mehr Interessierte anzusprechen und andererseits die Qualität der Einschulung weiter zu verbessern. Im Kurs wird erklärt, was Biodiversitätsmonitoring ist und warum man es braucht und was Tagfalter-Monitoring ist und wie es funktioniert. Außerdem wird man in die Bestimmung von Tagfaltern und in die Viel-Falter-Erhebungsmethode eingeführt.

Zielgruppe: Schulklassen und Schmetterlingsinteressierte in Tirol und Vorarlberg
Tätigkeiten: mehrmals jährlich an vereinbarten Standorten in Tirol und Vorarlberg Tagfalter beobachten
Notwendige Ausstattung: kurze Einschulung durch einen Onlinekurs, Smartphone oder Computer mit Internetzugang

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Schmetterlinge Österreichs – beobachte Schmetterlinge in Österreich

Zwei Schmetterlinge auf lila Blüte © Pixabay/Schwoaze

In Europa haben sich die Bestände der Schmetterlinge seit 1990 in etwa halbiert, über 50 Prozent der Tagfalter Österreichs sind laut Roten Listen akut vom Aussterben bedroht. Die Stiftung Blühendes Österreich und die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 rufen seither mit der App „Schmetterlinge“ zur ersten Schmetterlingsvolkszählung Österreichs auf. Egal ob im Garten, in Parks, am Balkon, auf dem Acker oder in den Bergen – Citizen Scientists können einen wichtigen Beitrag zur Erfassung des Bestandes der österreichischen Schmetterlinge leisten. Die App beinhaltet ca. 160 bestimmbare Tagfalterarten sowie 32 Nachtfalter und ermöglicht mit wenigen Klicks und ohne komplizierte technische Anwendungen das Melden von Schmetterlingsbeobachtungen. Mittels einer integrierten Fotofunktion werden Bilder innerhalb von Sekunden in eine Galerie geladen und der Gemeinschaft und Forschung zugänglich gemacht.

Zielgruppe: alle Schulstufen, Lehrpersonen, naturinteressierte Personen
Tätigkeiten: Schmetterlinge beobachten, identifizieren und melden
Notwendige Ausstattung: Smartphone mit der kostenlosen „Schmetterlinge“-App oder Computer mit Internetzugang

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BirdLife Österreich – Überwache die heimische Vogelwelt

Schwan im Wasser © Pixabay/Tama66

Das Monitoring verschiedener Vogelarten hat in Österreich nicht nur eine lange Tradition, sondern bildet auch eine wesentliche Grundlage für den Vogelschutz. Die freiwillige Mithilfe von Citizen Scientists ermöglicht das Sammeln von Wissen über die heimischen Vögel und deren Population. Bei BirdLife Österreich gibt es Monitoring-Projekte für die verschiedensten Vogelarten. Vogelliebhaberinnen und Vogelliebhaber können Sichtungen und Zählungen von Brutvögeln, Wasservögeln oder Weißstorchen in ihrer natürlichen Umgebung melden und helfen Forschenden Bestandtrends zu berechnen und Schutzmaßnahmen zu planen.

Zielgruppe: alle Schulstufen, Lehrpersonen und Hobbyornithologinnen und -ornithologen
Tätigkeiten: nach der vorgegebenen Zählmethode den Vogelbestand erheben
Notwendige Ausstattung: Smartphone oder Computer mit Internetverbindung

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QuestaGame – mach mit bei der Biodiversitäts-Beobachtung

Drei Mäuse schauen aus ihrem Versteck © Pixabay

Bei diesem Projekt dokumentieren Citizen Scientists Tier- und Pflanzen-Beobachtungen in ihrer näheren Umgebung. Für Schulklassen gibt es Extra-Features und Unterrichtsmaterialien. Schüler/innen sollen so viele Arten – Tiere und Pflanzen – wie möglich finden und fotografieren. Die Bilder werden zusammen mit Feldnotizen über die QuestaGame-App übermittelt und mit einem präzisen Ort getagged. Über die App können auch die Beobachtungen anderer Teilnehmender kategorisiert werden. Nach ca. 1-2 Tagen bekommen die Schüler/innen über die App Rückmeldungen von Expert/innen mit der exakten Bestimmung der Arten. Alle Beobachtungen werden in die Global Biodiversity Facility – die größte Sammlung von Biodiversitäts-Beobachtungen weltweit – aufgenommen und sind wertvolles Datenmaterial für Biodiversitäts-Forschende und Umweltschutz.

Zielgruppe: alle Schulstufen, Lehrpersonen, Erwachsene
Tätigkeiten: Tier- und Pflanzenarten in der näheren Umgebung beobachten, fotografieren, bestimmen und Fotos gemeinsam mit Feldnotizen über eine App übermitteln
Notwendige Ausstattung: Smartphone oder Kamera und Computer mit Internetanschluss

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naturbeobachtung.at - melde Tiere und Pflanzen

Schmetterling © pixabay

Diese Plattform ist eine gute Möglichkeit für naturbegeisterte Schülerinnen und Schüler, vom Fenster, dem eigenen Balkon, dem eigenen Garten oder bei einem kurzen Spaziergang gesichtete Tiere oder Pflanzen über ein Online-Formular zu melden und einen Beitrag zum Naturschutz zu leisten. Dabei sind Fotos für die genaue Artbestimmung sehr wichtig. Die gemeldeten Beobachtungen fließen immer wieder in aktuelle Verbreitungskarten, Forschungsprojekte oder Rote Listen ein.

Zielgruppe: ab der 4. Volksschule, alle Schultypen
Tätigkeiten: beobachten, fotografieren, beschreiben, eventuell im Forum die Artenbestimmung mit Naturbeobachterinnen/ -beobachtern und Fachleuten diskutieren
Notwendige Ausstattung: Internetzugang, optional: Smartphone zum Fotografieren und für GPS-Verortung, Kamera

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KraMobil – suche Krähen im Zoo

Krähe sitzt vor einem Pinguin © Daniel Zupanc

Als typische Kulturfolger nutzen Rabenvögel menschliche Siedlungen als Aufenthaltsort und Nahrungsquelle. Im Rahmen des Projekts erforschen Citizen Scientists, welche Krähenarten im Tiergarten Schönbrunn vorkommen, wo sie sich bevorzugt aufhalten und was sie an unterschiedlichen Orten machen. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Erforschung des Verhaltens von Krähen in menschlicher Umgebung.

Zielgruppe: alle Schulstufen, Lehrpersonen, naturinteressierte Personen
Tätigkeiten: Krähen beobachten und fotografieren und Daten über die App „KraMobil“ übermitteln
Notwendige Ausstattung: Smartphone oder Kamera und Computer mit Internetanschluss

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Forschen im Almtal – beobachte Graugänse, Raben und Waldrappe

Foto eines Waldrapps © Pixabay, Alexas_Fotos

Bei diesem Projekt können Besucher/innen des Cumberland Wildparks Grünau im Almtal mit Sichtmeldungen und Verhaltensbeobachtungen von Graugänsen, Raben und Waldrappen die Forschung und das Langzeit-Monitoring der Konrad Lorenz Forschungsstelle (KLF) unterstützen. Haben die Tiere Präferenzen für bestimmte Orte innerhalb des Wildparks oder bevorzugen sie die Gesellschaft von Artgenossen? Die freifliegenden Vögel der KLF sind individuell markiert, wodurch eine Unterscheidung der Individuen auch für Laien möglich ist.
Für die fleißigsten User gibt es außerdem im Rahmen der „Wildpark Challenge“ von 15. Mai bis 15. Oktober 2020  tolle Preise zu gewinnen.

Zielgruppe: alle Schulstufen, Lehrpersonen, Besucher/innen des Wildparks Grünau
Tätigkeiten: Graugänse, Raben und Waldrappe im Wildpark beobachten, identifizieren, fotografieren und die Daten über die App „Forschen im Almtal“ übermitteln
Notwendige Ausstattung: Smartphone oder Tablet und die App „Forschen im Almtal“

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Findet die Schlüsselblume – Echte Schlüsselblumen finden und dokumentieren

Echte Schlüsselblume © Pixabay/congerdesign

Ob während eines Spazierganges oder einer ausgedehnten Wanderung – Naturinteressierte können Sichtungen der Echten Schlüsselblume im Zuge dieses Projektes dokumentieren, fotografieren und alle Informationen zum Fund online einschicken. Die Schlüsselblume ist für Forschende eine Art Modellorganismus geworden, da durch Studien Rückschlüsse auf andere Arten gezogen werden können. Die gesammelten Daten über die Echte Schlüsselblume geben daher einen Einblick über deren Wohlbefinden sowie verwandter Arten und liefern wichtige Informationen über die Wiesengesundheit in Europa.

Zielgruppe: alle Schulstufen, Lehrpersonen, naturinteressierte Personen
Tätigkeiten: Echte Schlüsselblumen finden, dokumentieren und melden
Notwendige Ausstattung: Smartphone oder Kamera und Computer mit Internetanschluss

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Naturkalender - beobachte und dokumentiere Pflanzen

Knospe © Pixabay

Bei diesem Projekt werden Pflanzen in der Umgebung beobachtet und über die Naturkalender-App der ZAMG auf einer Karte eingetragen. Die gesammelten Daten sind für Klimaforschung und Pollenvorhersage von großer Bedeutung. Festgehalten wird z.B. wann Knospen aufbrechen, wann Pflanzen blühen oder Früchte tragen. Die App ermöglicht den Nutzerinnen und Nutzern auch, sich untereinander auszutauschen und Einträge zu kommentieren.

Zielgruppe: alle Schulstufen (Volksschüler/innen mit Hilfe von Erwachsenen), Lehrpersonen, naturinteressierte Personen
Tätigkeiten: Pflanzen und Tiere im eigenen Umfeld beobachten und über eine kostenlose App auf einer Karte eintragen
Notwendige Ausstattung: Smartphone oder Kamera und Computer mit Internetanschluss

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ornitho.at - melde Vogelbeobachtungen

Ein Spatz auf einem Ast © Pixabay

Bei diesem Projekt sind Citizen Scientists eingeladen, Vögel in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten und über die Online-Plattform ornitho.at oder die App NaturaList zu melden. Auch Fotos und Tonaufnahmen können hochgeladen werden. Aus den übermittelten Daten werden naturschutzrelevante Erkenntnisse über die österreichische Vogelwelt gewonnen. Ähnliche Projekte gibt es in Deutschland, Schweiz, Luxemburg, Italien oder Frankreich, wodurch auch länderübergreifende Vergleiche möglich sind. Neben dem Melden eigener Vogelbeobachtungen bietet ornitho.at Nutzerinnen und Nutzern die Möglichkeit, Einblick in Meldungen von anderen Teilnehmenden zu bekommen.
Mit Inkrafttreten der Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 hat Birdlife dazu aufgerufen, Vogelbeobachtungen vom Fenster, Balkon oder im eigenen Garten durchzuführen und mit dem Code #StayHomeAndWatchOut einzumelden.

Zielgruppe: alle Schulstufen (Volksschüler/innen mit Hilfe von Erwachsenen), Lehrpersonen, Erwachsene
Tätigkeiten: Vögel beobachten und in einem Online-Meldesystem erfassen
Notwendige Ausstattung: Smartphone oder Computer mit Internetanschluss, evtl. Kamera

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GeoMaus - beobachte Mäuse, Igel und Maulwürfe in Gärten

Maus © pixabay

Das Projekt "GeoMaus" sammelt Informationen über die Verbreitung von Kleinsäugern wie Mäusen, Igeln und Maulwürfen in heimischen Gärten. Schülerinnen und Schüler sind eingeladen, ihre Beobachtungen mithilfe eines Online-Formulars – am besten mit Foto – zu melden. Als Hilfestellung gibt es zwei online abrufbare Bestimmungsschlüssel, die das Identifizieren der kleinen Tiere erleichtern. Bisher ist über die Verbreitung vieler kleiner Säugetiere nur wenig bekannt, deshalb ist jede Beobachtungsmeldung für die Forschung und den Artenschutz wichtig.

Geeignet: alle Schulstufen (Volksschüler/innen mit Hilfe von Erwachsenen), Lehrkräfte und naturinteressierten Personen
Tätigkeiten: beobachten, bestimmen von Kleinsäugern (mit Literatur oder Online-Bestimmungsschlüssel)
Notwendige Ausstattung: Kamera und Internetzugang

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StadtWildTiere - beobachte Säugetiere in Wien und Umgebung

Eichhörnchen © pixabay

Im Projekt StadtWildTiere werden Beobachtungen von Säugetieren in Wien und Umgebung gesammelt und ausgewertet. Ziel ist es, mehr über das Vorkommen und die Verteilung von Wildtieren in Wien herauszufinden. Die Sichtungen von Eichhörnchen, Fuchs, Maus und Co. können über ein Eingabeformular auf der Projektseite auf einer Karte verortet werden. Fotos der beobachteten Tiere helfen bei der Bestätigung der Sichtung.

Zielgruppe: ab dem 15. Lebensjahr, alle Schultypen
Tätigkeiten: Wildtiere beobachten und fotografieren
Notwendige Ausstattung: Internetzugang, Smartphone bzw. Kamera zum Fotografieren

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Projekt Roadkill - Tiere auf der Straße schützen

Grafik zum Projekt Roadkill © Roadkill

In diesem Projekt haben Citizen Scientists die Möglichkeit, an einem wissenschaftlichen Projekt zum Thema „Roadkill“ aktiv mitzuarbeiten und so die Entwicklung von Tierschutz-Strategien zu unterstützen. Citizen Scientists dokumentieren und verorten Funde von Tieren, die auf der Straße zu Tode gekommen sind, erheben die Art und Todesurache und identifizieren so Hotspots auf den Straßen. In Folge wird versucht, diese Brennpunkte zu entschärfen und Tierleben zu retten.

Zielgruppe: alle Schulstufen (Volksschüler/innen mit Hilfe von Erwachsenen), Lehrpersonen, interessierte Personen
Tätigkeiten: Tote Tiere auf der Straße mit einem Online-Formular dokumentieren und verorten
Notwendige Ausstattung: Smartphone mit der kostenlosen "Roadkill"-App oder Computer mit Internetverbindung

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Fossilfinder - sammle Kreidefossilien

Fossilie © Pixabay

Ziel des Projekts sind vollständigere Verbreitungsdaten verschiedener Fossilgruppen der Kreidezeit in den österreichischen Nördlichen Kalkalpen. Wissenschafter/innen profitieren dabei von dem Wissen über das Vorkommen verschiedener Fossilgruppen an neuen Lokalitäten und die Citizen Scientists durch eine exakte Bestimmung durch die Spezialistinnen und Spezialisten. Fotodokumentation ist genauso willkommen wie aktives Sammeln von Kreidefossilien. Sehr hilfreich sind dabei auch die Schätze in den Privatsammlungen vieler Citizen Scientists. Die Funde werden in zugänglichen Datensätzen und Inventar-Datenbanken eingetragen und sollen zu einem ganzheitlichen Bild der Kreideablagerungen und deren Fossilien in Österreich führen.

Zielgruppe: alle Schulstufen (Volksschüler/innen mit Hilfe von Erwachsenen), Hobbysammlerinnen und -sammler und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler 
Tätigkeiten: Fossilfunde sammeln, dokumentieren und fotografieren, berichten, beschreiben und wenn möglich bestimmen und inventarisieren
Notwendige Ausstattung: Computer mit Internetzugang

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SenseBox - baue eine Wetter- und Umweltmessstation

Kleine Wetterstation © Pixabay

Bei diesem Projekt können Teilnehmende selbst eine Wetter- und Umweltmessstation bauen. Der Bausatz dafür kann über die Projekt-Webseite gekauft werden. Für Schulen ist eine senseBox:edu als Experimentierkasten mit didaktischen Konzepten, Anleitungen und Projektideen verfügbar. Die erhobenen Daten fließen in eine für alle offene Online-Karte ein.

Zielgruppe: Sekundarstufe II, Lehrpersonen, Erwachsene
Tätigkeiten: Wetter- und Umweltmessstation bauen, Wetter- und Klimadaten erheben und über eine App übermitteln
Notwendige Ausstattung: Do-it-yourself-Baukasten für die SenseBox (kostenpflichtig), Smartphone oder Computer mit Internetanschluss zur Datenübermittlung

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FotoQuest GO - Erkunde die europäische Landschaft und hilf der Wissenschaft beim Klima- und Umweltschutz

Straßenkarte in Händen gehalten © Pixabay/Free-Photos

Mit FotoQuest Go können Citizen Scientists, die gerne an der frischen Luft unterwegs sind, einen konkreten Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten. Jeden Tag werden in Europa viele Naturgebiete in Geschäfts-, Wohn-, Freizeit- und Verkehrsflächen umgewandelt. Dabei müssen fruchtbare Böden, Artenvielfalt und natürliche CO₂- -Speicher Asphalt und Beton weichen. Citizen Scientists erkunden mit Hilfe der FotoQuest-Go-App verschiedene Orte, sammeln konkrete Daten, fertigen Fotos an und präzisieren so die Datensätze zur Bodennutzung. Diese sind dringend notwendig, damit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Veränderungen von Landflächen und deren Auswirkungen auf die Umwelt besser nachverfolgen und verstehen können.

Zielgruppe: Sekundarstufe I und II, Lehrpersonen, Erwachsene
Tätigkeiten: bestimmte Orte fotografieren und dokumentieren
Notwendige Ausstattung: Smartphone mit der kostenlosen FotoQuest-Go-App und GPS-funktion

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CityOases – suche „coole“ Plätze

Person fotografiert Stadtbogen mit Smartphone © Oleg Magni

Durch das Projekt wird der Datenbestand zur Nutzung öffentlicher Grün- und Freiräume in Österreich verbessert. Citizen Scientists übermitteln über eine App ihre Beobachtungen und Bewertungen im Hinblick auf Fragen wie: Wo kann man am besten Sport machen? Wo gibt es kühlende Orte? Wo können Kinder am besten draußen spielen? Wie sieht es mit Lärm, Attraktivität und Ausstattung aus? Im Fotomodul können Fotos der Standorte bereitgestellt werden. Die Daten stehen über die App allen Interessierten zur Verfügung und helfen Stadtplaner/innen dabei, die Stadt noch lebenswerter zu gestalten.

Zielgruppe: alle Schulstufen, Lehrpersonen, Erwachsene
Tätigkeiten: Grün- und Freiräume bewerten und Bilder über eine App übermitteln
Notwendige Ausstattung: Smartphone oder Kamera und Computer mit Internetanschluss

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Hush City – suche ruhige Plätze

Mann sitzt vor Skyline © Pixabay

Die Smartphone-App Hush City ist Teil des Forschungsprojektes „Beyond the Noise: Open Source Soundscapes“ und ermöglicht es Citizen-Scientists, ruhige Gebiete in Städten zu identifizieren und zu bewerten, um eine frei zugängliche, webbasierte Karte ruhiger Gebiete zu erstellen, die allen Interessierten zur Verfügung steht. Die erhobenen Daten helfen dabei, Pläne und Strategien für ein gesünderes Stadt-Leben zu erstellen und umzusetzen und sollen Antworten auf die Fragen der europäischen Umweltpolitik liefern.

Zielgruppe: alle Schulstufen, Lehrpersonen, Erwachsene und Ruheliebende
Tätigkeiten: Lautstärke an ruhigen Plätzen im Stadtgebiet messen, Fragen beantworten und Daten über eine App übermitteln
Notwendige Ausstattung: Kostenlose Smartphone HUSCH-CITY-APP

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