Profile der Young Science-Botschafterinnen und -Botschafter

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DI Dr. Oliver Weiss MBA

  • 3 Besuche pro Jahr
  • Regionen: Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Wien
  • Anfallende Kosten für die Schulen: Rückerstattung der Fahrtkosten

Forschungsschwerpunkte

  • Grüne Infrastrukturen (Dachbegrünungen, Fassadenbegrünungen, nachhaltiges Regenwassermanagement, Baumpflanzungen …) - alles, was mit Grün (Pflanzen) und Blau (Wasser in Bezug auf die Pflanze) in der Stadt und der Verbesserung der urbanen Lebensbedingungen (durch Verbesserung des Mikroklimas …) für Mensch und Tier zu tun hat

Aktuelle Projekte

SAVE - Straßen Abwasserlösungen für Vegetation und Entwässerungssysteme: Durch Starkregenereignisse kann es im innerstädtischen Bereich leicht zur Überlastung von Kanälen kommen, wodurch es zu einem Rückstau, Überstau bzw. zum Austritt von Regen/Abwasser aus dem Kanal und zur Überflutung von Straßen, Gehsteigen und Kellern kommen kann. Da man Kanäle nach Stand der Technik nur auf begrenzte Starkregen bemessen und bauen kann und Starkniederschläge bedingt durch den Klimawandel zunehmen werden, ist es notwendig neue Strategien zur Bewirtschaftung des anfallenden Niederschlagswassers zu entwickeln. Die Aktivierung von städtischen Grünflächen zur Versickerung, Speicherung und Reinigung von Niederschlagswässern stellt eine aussichtsreiche Möglichkeit in diesem Kontext dar. Dazu ist es aber wichtig, die unterschiedlichen Rahmenbedingungen und Nutzungsansprüche zu berücksichtigen. Hier ist besonders die Kontamination der Winterwässer mit Salz zu erwähnen. Außerdem enthalten Oberflächenabflüsse von Straßen, abhängig u.a. vom Einzugsgebiet und dem Verkehrsaufkommen Verunreinigungen verschiedenster Art, wie z.B. Schwermetalle, Öl und Reifenabrieb. Dies ist insbesondere aus Gründen des Grundwasserschutzes bei einer Versickerung dieser Oberflächenwässer zu berücksichtigen. Weiters gilt es die unterschiedlichen Nutzungsansprüche an die Grünflächen in Einklang zu bringen. Um bei dieser Vielfalt an Herausforderungen zu einer Lösung zu kommen, beteiligte sich die Universität für Bodenkultur am Projekt SAVE (Straßen Abwasserlösungen für Vegetation und Entwässerungssysteme).

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GRÜNEzukunftSchulen - Grüne Schuloasen im Neubau. Fokus Planungsprozess und Bestandsgebäude: Klimawandel, zunehmende Verstädterung und Nachverdichtungen im innerstädtischen Raum erfordern neue Wege und Lösungsansätze zur Steigerung der Lebensqualität und des Lebens- und Wohnkomforts in städtischen Strukturen. Kinder und Jugendliche verbringen den Großteil des Tages in Kindergärten und Schulen. In der Regel wird den Schulfreiräumen aber nur eine geringe Bedeutung beigemessen. Schulfreiräume werden oftmals nicht entsprechend geplant und gestaltet, um den gestiegenen vielfältigen Anforderungen im Schulalltag gerecht werden zu können. Auf größere Pflanz- oder Rasenflächen und vor allem auf schattenspendende Bäume wird in Zeiten knapper Ressourcen mit Bedacht auf nachfolgende Grünpflegemaßnahmen eher verzichtet. Qualitätsvolle Lernräume und das Wohlfühlen in schulischen Innen- und Außenräumen sind aber die Grundlage für gutes Lernen. „GRÜNEzukunftSCHULEN“ er- und bearbeitet Ansätze zur Gebäudebegrünung nicht nur theoretisch sondern prototypisch an zwei neugebauten Schulstandorten sowie an einem Schulstandort in der Planungs- und Bauphase getestet und mit den Erfahrungen aus dem laufenden Projekt GrünPlusSchule (GRG7 Kandlgasse, Altbau) verglichen.

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50 grüne Häuser: Im Zuge des Projekts führen wir das vegetationstechnische Monitoring (Entwicklung der Vegetation, bzw. Evaluierung der kühlenden Wirkung von Pflanzen auf die Fassade mittels Wärmebildkamera) von Grünfassaden-Module an neun verschiedenen Standorten im Untersuchungsgebiet Wien Favoriten durch. Die neun Häuser wurden nach einem Einreichungsprozess und bestimmten Voraussetzungen ausgewählt. Insgesamt wurden 46 Module aufgestellt und mit jeweils zwei Pflanzen bepflanzt. Da es sich bei diesem Projekt um Fassadenbegrünungen handelt, mussten Pflanzenarten gewählt werden, welche für diesen Begrünungstyp geeignet sind. Ausgewählt wurden zwei unterschiedliche Kletterformen von Kletterpflanzen. Einerseits der Selbstklimmer und andererseits der Gerüstkletterer. Davon wurden drei Pflanzenarten jeweils nach Gegebenheiten der Standorte ausgewählt. Ziel der Forschungsarbeit war es, die Entwicklungsstadien der Pflanzen zu dokumentieren sowie Schädigungen ebendieser aufzunehmen, sowie ein Interview mit den Pflegeverantworlichen bzw. Eigentümerinnen/Eigentümern zu führen.

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Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

03.2018 – 12.2021 - Doktoratsstudium an der Universität für Bodenkultur Wien

08.2020 – 09.2021 - Masterstudium an der Donau-Universität Krems, General Management

08.2015 – 06.2017 - Masterstudium Universität für Bodenkultur Wien, Landschaftsplanung und Landschaftsarchitektur, Spezialisierung: Im Bereich Vegetationstechnik/ Landschaftsbau bzw. Naturschutz

10.2012 – 08.2015 - Bachelorstudium Universität für Bodenkultur Wien, Landschaftsplanung und Landschaftsarchitektur

Organisation

Universität für Bodenkultur Wien und Green4Cities GmbH

Institut/Abteilung

Institut für Ingenieurbiologie und Landschaftsbau

eBesuche für alle Schulen, reale Besuche in

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  • Wien

Wissenschaftsbereich

  • NATURWISSENSCHAFTEN