Profile der Young Science-Botschafterinnen und -Botschafter

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Priv.-Doz. Mag. Dr. Yvonne Völkl

  • 2-3 Besuche pro Jahr
  • Region: Graz
  • Anfallende Kosten für die Schule: Rückerstattung der Fahrtkosten

Forschungsschwerpunkte

  • Corona Fictions
  • Franko-kanadische Erzählliteratur
  • Écriture migrante
  • Jüdische Literatur
  • Literatur und Presse des 18. Jahrhunderts (Frankreich, Spanien)
  • Digital Humanities
  • Media Literacy
  • Erzählforschung
  • Stereotypenforschung
  • Trauma-Studien
  • Erinnerungs- & Gedächtnistheorien
  • Geschlechterstudien sowie Interkulturelle Kommunikation

Aktuelle Projekte

Corona Fictions. On Viral Narratives in Times of Pandemics: Die seit Anfang 2020 vorherrschende Corona-Pandemie tritt nicht nur im medial-politischen Diskurs zu Tage, sondern auch in kulturellen Produktionen aller Art (Romane, Webserien, Popsongs etc.). Dieses Projekt sammelt die sog. Corona Fictions und untersucht ihre Spezifika vor dem Hintergrund vorgängiger Pandemie-Texte, mit welchen sie signifikante Ähnlichkeiten aufweisen. Im Zuge der Analyse unterschiedlicher Medien(gattungen) aus primär romanisch-sprachigen Ländern wird den dominierenden Themen, der narratologischen Funktion des Virus und der Repräsentation von Minderheiten nachgegangen. Ebenfalls wird danach gefragt, wie Produktion und Rezeption von Corona Fictions dazu beitragen, resilienter durch den Lockdown, das Physical distancing oder das Homeoffice zu gehen.

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Geschlechtsspezifische Wissens- und Welterzeugung in den französisch- und spanischsprachigen Moralischen Wochenschriften des 18. Jahrhunderts: Dieses Projekt untersucht stereotype Geschlechterdiskurse des 18. Jahrhunderts in Frankreich und Spanien anhand der Moralischen Wochenschriften. Diese beliebte journalistisch-literarische Zeitschriftengattung nahm in England mit Joseph Addisons und Richard Steeles Spectator-Zeitschrift (1711-14) ihren Ausgangspunkt und breitete sich sukzessive auf die europäisch geprägte Welt aus. Die Zeitschriften wurden im gesamten 18. Jahrhundert von der sich neu konstituierenden bürgerlichen Schicht gelesen, wobei ihre Inhalte auch dezidiert auf ein weibliches Publikum abzielten. Das Projekt zeigt, welches geschlechtsspezifische Wissen in den Moralischen Wochenschriften verbreitet und wie dieses Wissen über Frauen und Männer medienspezifisch und narrativ konstruiert wurde, sodass die Zeitschriften zu einem kollektiven Referenzpunkt für das sich neu konstituierende Geschlechterwissen sowie zu einem "Vehikel der sozialen Normierung" (Foucault) für die entstehende bürgerliche Gesellschaft werden konnten.

Projektlink

Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

Die Literatur- & Kulturwissenschaftlerin studierte in Graz, Paris und Montreal und absolvierte zahlreiche Forschungsaufenthalte im französisch- und spanischsprachigen Ausland (darunter Spanien, Argentinien, Vietnam). Seit 2015 arbeitet sie als Universitätsassistentin (PostDoc) am Institut für Romanistik und am Zentrum für Kanada-Studien an der Universität Graz.

Mehr zur Person

Organisation

Universität Graz

Institut/Abteilung

Institut für Romanistik

eBesuche für alle Schulen, realer Besuch in

  • Steiermark

Wissenschaftsbereich

  • GEISTESWISSENSCHAFTEN, KUNST UND KULTUR