"Spechtln" am Lendspitz

Grauspecht sitzt auf Baumstamm © B. Huber

Wie viele Spechte leben im Europaschutzgebiet Lendspitz-Maiernigg Nahe Klagenfurt? Sind Spuren zu erkennen? Ist ein Specht zu hören oder gar zu sehen? Um welche Art handelt es sich genau und was macht der Vogel? Einzelpersonen und Schulklassen ab der 7. Schulstufe können einen wichtigen Beitrag zur Erforschung dieser Fragen leisten.

Das Projekt auf einen Blick

Wissenschaftsbereich: Naturwissenschaften
Ort: Europaschutzgebiet Lendspitz-Maiernigg am Stadtrand von Klagenfurt
Ausstattung für Citizen Scientists: Fernglas, Kamera, Bestimmungsbögen und Protokolle (letztere werden zur Verfügung gestellt), Freilandausrüstung (gutes Schuhwerk, Sonnenschutz, Jause, Getränk)
Tätigkeiten der Citizen Scientists: beobachten, fotografieren, dokumentieren
Zielgruppe:
Einzelpersonen und Schulklassen ab der 7. Schulstufe
Zeitraum zum Mitforschen: 1. April bis 10. Juli 2020
Zeitaufwand zum Mitforschen: Zweistündige Einschulung, danach mehrere Freilandbeobachtungen von ca. 2 Stunden im Europaschutzgebiet Lendspitz-Maiernigg
Link zum Mitforschen: www.e-c-o.at/news-detail/spechtln-am-lendspitz.html

 

Projektziel

In den totholzreichen Wäldern im Europaschutzgebiet Lendspitz-Maiernigg am Stadtrand von Klagenfurt wurden in den letzten Jahren einige Specht- und Höhlenbäume festgestellt. Doch sind diese weiterhin von Spechten bewohnt? Sind deren Spuren zu erkennen? Ist ein Specht zu hören oder gar zu sehen? Um welche Art handelt es sich genau und was macht der Vogel? Viele Augenpaare sehen mehr und können helfen, die Aktivitäten der Spechte, die Zahl der Brutpaare und die bevorzugten Bäume zu dokumentieren. Die Erhebung fließt in das Monitoring des Schutzgebiets ein, ermöglicht das Erforschen der Brutaktivität von Spechten und anderen Höhlenbrütern und dient als Basis für geeignete Schutzmaßnahmen.


Wie kann man mitforschen?

Nach einer Einführungsexkursion werden die „Verdachtsbäume“ so oft wie möglich aufgesucht und eine Weile beobachtet. Beobachtungsprotokolle werden ausgefüllt und Sichtbeobachtungen mittels Foto oder Video dokumentiert. Die Anmeldung erfolgt über die Webseite www.e-c-o.at.

 

Was passiert mit den Beiträgen der Citizen Scientists?

Die Beiträge der Teilnehmenden werden gesammelt, geprüft und ausgewertet. Sie geben Aufschluss über jene Bäume, die von Spechten und anderen Höhlenbrütern besiedelt sind. Die Daten ergänzen das Gebietsmonitoring im Projekt „City meets Nature“, fließen in die Dauerbeobachtung ein und bilden die Grundlage für Baumschutzmaßnahmen.


Preise

Die Gewinnerinnen und Gewinner werden anhand der Quantität und Qualität der Beobachtungen ermittelt. Nachweisfotos und Videos geben Bonuspunkte.

Zu gewinnen gibt es einen attraktiven Sachpreis für eine Einzelperson 
und Geldpreise für zwei Schulklassen:

1. Platz: 1.000,- Euro
2. Platz: 750,- Euro


Beteiligte und unterstützende Einrichtungen


Kontakt

E.C.O. Institut für Ökologie GmbH
Susanne Glatz-Jorde


Fachhoschschule Kärnten - University of applied Sciences-Logo
E.C.O. Institut für Ökologie-Logo