Wettermelden.at

Blitze nachts über einer Stadt © Daniel Loretto

Wie wirken sich Gewitter aus? Welche Regionen sind besonders schlimm betroffen? Wie können Wetterwarnungen helfen? Einzelpersonen ab 12 Jahren und Schulklassen ab der 6. Schulstufe sind eingeladen, die Auswirkungen von Unwetter zu dokumentieren und einen Beitrag zu leisten,  Extremwettereignisse und ihre Schäden klimatologisch zu erforschen.

Das Projekt auf einen Blick

Wissenschaftsbereich: Naturwissenschaften
Ort: Österreich
Ausstattung für Citizen Scientists: Smartphone/Tablet mit Kamerafunktion, Internetzugang und aktiviertem GPS
Tätigkeiten der Citizen Scientists: beobachten, fotografieren, dokumentieren
Zielgruppe: Schulklassen ab der 6. Schulstufe, Einzelpersonen ab 12 Jahren, Mitglieder des Trusted Spotter Network Austria
Zeitraum zum Mitforschen: 1. April bis 10. Juli 2020
Zeitaufwand zum Mitforschen: Eine Wettermeldung in der Web-App dauert ca. 30 Sekunden.
Link zum Mitforschen:www.wettermelden.at


Projektziel

Eine große Anzahl automatischer Wetterstationen kann mit hoher Genauigkeit Temperatur, Luftdruck, Windrichtung, -stärke und andere atmosphärische Größen messen. Die tatsächlichen Auswirkungen von Wetter, insbesondere von Extremwetter, am Boden, wie Sturmschäden, Hagelsteine, Tornados, Lawinen, Muren und Waldbrände können mit den automatischen Stationen nicht erfasst werden. Dazu ist weiterhin die menschliche Beobachtung nötig. Meldungen über eine App erreichen die Meteorologinnen und Meteorologen in Echtzeit und helfen auf diese Weise mit, Wetterwarnungen zu verbessern und so unmittelbare, gefährliche Folgen von Extremwetter zu vermeiden. Die Beobachtungen bilden die Grundlage, um Extremwettereignisse und ihre Schäden klimatologisch besser zu erforschen und die Häufigkeit derartiger Ereignisse präziser erfassen zu können.

Besonders Wetterinteressierte können sich am Ausbildungsprogramm zum „Trusted Spotter Network Austria“ beteiligen.


Wie kann man mitforschen?

Meldungen über das aktuelle Wetter und dessen Auswirkungen können über die Web-App www.wettermelden.at zusammen mit einem Foto übermittelt werden. Ein Leitfaden zu den verfügbaren Meldeparametern ist online verfügbar und hilft bei Unklarheiten.


Was passiert mit den Beiträgen der Citizen Scientists?

Wettermeldungen werden in Österreich und Europa in Echtzeit zur Verbesserung der auswirkungsbasierten Wettervorhersage und -warnung verwendet und dienen als Grundlage für wissenschaftliche Auswertungen von Extremwetter. Alle österreichischen Wettermeldungen werden in einer nationalen ZAMG-Datenbank gespeichert und im Austausch anderen europäischen nationalen Wetterdiensten anonymisiert für Warnungen und für die Forschung zur Verfügung gestellt.


Preise

Die Gewinnerinnen und Gewinner werden in drei Kategorien (Einzelpersonen, Trusted Spotter, Schulklassen) anhand der Quantität der verwertbaren Wettermeldungen ermittelt.

Zu gewinnen gibt es attraktive Sachpreise für zwei Einzelpersonen und
Geldpreise für drei Schulklassen:

1. Platz: 1.000,- Euro
2. Platz: 750,- Euro
3. Platz: 500,- Euro


Beteiligte und unterstützende Einrichtungen


Kontakt

ZAMG, Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik


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Trusted Spotter Network Austria
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