Frühjahrsblüher und Sommerpracht

Blüte eines Blutauges © Johann Sohm

Vom Ahorn bis zum Zittergras – wer kennt alle Pflanzen, die um uns herum wachsen? Welche (bedrohten) Pflanzen wachsen in Parks oder auf Balkonen? Wo kann ich meine Sichtungen melden? Dieses Projekt lädt dazu ein, Biodiversität in unserer unmittelbaren Umgebung zu erforschen und dadurch bedrohte Arten zu schützen.

Das Projekt auf einen Blick

Wissenschaftsbereich: Naturwissenschaften
Ausstattung für Citizen Scientists: Kamera, Smartphone oder Tablet mit Kamerafunktion, Computer und Internetzugang. Optional: Naturbeobachtung-App, Notizblock und Bestimmungsliteratur
Tätigkeiten der Citizen Scientists: beobachten, fotografieren, dokumentieren, melden
Zielgruppe: Schulklassen und Einzelpersonen
Zeitraum zum Mitforschen: 1. April bis 9. Juli 2021
Zeitaufwand zum Mitforschen: Die Meldung dauert etwa 5 Minuten
Link zum Mitforschen: www.naturbeobachtung.at

Projektziel

Ohne Pflanzen kein menschliches Leben: Pflanzen sind Lebens-, Heil- und Genussmittel sowie Mitbewohner in Räumen, auf Balkonen und in Gärten und Parkanlagen. In Form bunter Wiesen und vielfältiger Wälder gestalten sie Landschaften zum Erholen. Die Menschen gehen gerne ins Grüne, welche Pflanzen dort jedoch wachsen und wo welche Arten zu finden sind, wissen nur mehr die Wenigsten. Gerade jetzt, wo der Erhalt der Artenvielfalt immer wichtiger wird, ist das Wissen um die Pflanzenvielfalt vor der eigenen Haustür umso wichtiger. Im Rahmen dieses Projekts können Citizen Scientists die vielfältige heimische Pflanzenwelt mittels der Meldeplattform www.naturbeobachtung.at erforschen. Pflanzenbeobachtungen werden fotografiert und dann gemeldet, um deren Vorkommen zu dokumentieren und besondere oder seltene Arten zu entdecken. Durch die Mitwirkung der Citizen Scientists kann das Forschungsteam einen Beitrag zum Schutz bedrohter Arten und Lebensräume leisten.

Wie kann man mitforschen?

Auf der Onlineplattform www.naturbeobachtung.at oder über die gleichnamige App können Beobachtungen gemeldet und Fotos aller gesichteten Pflanzen hochgeladen werden.

Für die Meldungen der Schulklassen legen die Lehrpersonen einen Sammelaccount an, über den gebündelt die Meldungen der Schülerinnen und Schüler abgegeben werden.

Gewertet werden ausschließlich georeferenzierte Meldungen, also auf der Karte verortete Meldungen mit Foto.

Was passiert mit den Beiträgen der Citizen Scientists?

Alle Pflanzenmeldungen werden jährlich von Pflanzenexpertinnen und -experten ausgewertet und im naturbeobachtung.at-Jahresbericht präsentiert. Die Daten werden außerdem für die Pflanzenforschung verwendet und fließen in eine Biodiversitätsdatenbank, in wissenschaftliche Publikationen und aktuelle Verbreitungskarten ein.

Preise und Gewinnermittlung

Es gewinnt eine Schule einen Geldpreis und zwei Einzelpersonen Sachpreise.

Geldpreis für die Schule: 1. Platz: 1.000,- Euro

Prämiert werden die jeweils meisten Meldungen verschiedener Pflanzenarten.

So wird gewertet: Für jede Meldung einer unterschiedlichen Pflanzenart gibt es zehn Punkte. Für die Anzahl der Pflanzenmeldungen, die abgegeben werden, gibt es Bonuspunkte. Pro zehn abgegebener Pflanzenmeldungen gibt es fünf Bonuspunkte (= ½ Punkt pro Meldung).
Beispiel: Gemeldet wurden 5 Schlüsselblumen-, 5 Eichen- und 5 Leberblümchen-Beobachtungen. Wertung: 3x10 Punkte + 7,5 Bonuspunkte = 37,5 Punkte

Beteiligte und unterstützende Einrichtungen

Kontakt

Magdalena Meikl, MSc.