Profile der Young Science-Botschafterinnen und -Botschafter

Univ.-Prof. Dr. Ursula Gärtner

  • 2 Besuche pro Jahr
  • Regionen: ganz Österreich
  • Anfallende Kosten für die Schule: Ersatz der Fahrtkosten

Forschungsschwerpunkte

  • Lateinische Literatur
  • Antike Fabel
  • Antikes Epos
  • Bildsprache (Gleichnisse u.ä.)

Aktuelle Projekte

Grazer Repositorium antiker Fabeln (GRaF): Wer kennt nicht die "sauren Trauben"? Doch lassen sich antike Fabeln auf heute übertragen? Das Projekt führt Schülerinnen und Schüler an literatur- und kulturwissenschaftliches Arbeiten heran. Fabeln eignen sich, da die Texte sprachlich relativ leicht sind; ferner fordern sie durch ihre Bildhaftigkeit zur Interpretation auf. Zugleich kann man die produktions- wie rezeptionsgebundene Kontextualisierung erkennen. Die Schülerinnen und Schüler erfahren, wie man Texte lesen kann unter der Frage „Was sagt mir das heute?“ oder wie man als Wissenschaftlerin und Wissenschaftler fragen muss, was der Text damals für die Rezipienten ausgesagt haben könnte. Ziel des Porjekts ist eine digitale Ausgabe einer Fabelauswahl (Phaedrus, Aesop. u.a.), die unter Einbeziehung der Interessen der Lernenden gestaltet ist, mit Vokabelangaben, Übersetzung, Sacherklärungen und Paralleltexten verbunden mit Materialien zur Unterrichtsgestaltung. Die Schülerinnen und Schüler können literaturwissenschaftliche Forschung miterleben und werden mit relevanten Beiträgen miteinbezogen. Sie erhalten ferner Gelegenheit (Schüler/innenkongress), die neu erschlossenen Texte auf die Übertragbarkeit ihrer Aussagen zu prüfen und kreativ umzusetzen.

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Resonante Weltbeziehungen in sozio-religiösen Praktiken in Antike und Gegenwart: Das gemeinsame internationale Graduiertenkolleg der Universitäten Erfurt und Graz zielt auf die Zusammenarbeit von altertums- und bibelwissenschaftlicher mit soziologischer Forschung. Gegenstand sind Beziehungen der/des Einzelnen zur sozialen, materialen, aber auch transzendenten Welt, die in unterschiedlichen sozialen und vor allem religiösen Praktiken etabliert und reflektiert werden. Im Zentrum steht dabei die Frage, unter welchen Voraussetzungen und mit welchen Folgen solche Selbst-Weltbeziehungen als resonant, d.h. als dialogisch-responsiv erfahren werden. Die spannungsreiche interdisziplinäre Zusammenarbeit über zwei komplementäre Standorte hinweg erlaubt ebenso den materialgesättigten Vergleich wie die Entwicklung neuer Methoden, und damit eine qualitätsvolle Ausbildung von Doktoratsstudierenden.

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Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

  • seit 2016 Professorin für Klassische Philologie/Latinistik an der Universität Graz
  • 2002 - 2016 Professorin für Klassische Philologie Universität Potsdam
  • 2001 Oberassistentin Universität Leipzig
  • 2001 Habilitation für das Fach Klassische Philologie, Universität Leipzig Thema: „Βεργίλλιος ἄλλος Ὅμηρος. Zur Nachwirkung Vergils in der griechischen Literatur der Kaiserzeit“
  • 1993 - 2001 Wiss. Mitarbeiterin bzw. Assistentin Universität Leipzig
  • 1993 Promotion, Thema: „Gehalt und Funktion der Gleichnisse bei Valerius Flaccus“
  • 1985 - 1991 Studium: Klass. Philologie, Lat. Philologie des Mittelalters, Hebräisch, Universitäten Freiburg, Basel, Pittsburgh
  • 1984 - 1985 Studium: Ev. Theologie, Universität Heidelberg

Organisation

Universität Graz, Institut für Antike

Position

Universitätsprofessorin / Klassische Philologie (Latein, Griechisch)

reale Besuche

  • Burgenland
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  • Oberösterreich
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  • Steiermark
  • Tirol
  • Vorarlberg
  • Wien

Wissenschaftsbereich

  • GEISTESWISSENSCHAFTEN, KUNST UND KULTUR