Profile der Young Science-Botschafterinnen und -Botschafter

DI Dr. Andreas Zitek MSc

  • 1 Besuch pro Jahr
  • Regionen: Im Rahmen des neu entwickelten BOKU Science TVs sind auch virtuelle Termine möglich, das heißt es gibt grundsätzlich keine Einschränkung bezüglich des Bundeslandes.
  • Keine anfallenden Kosten für die Schulen


Forschungsschwerpunkte

  • Herkunftsbestimmung von Lebensmitteln und Fischen aus der Aquakultur anhand von Elementen und Isotopen
  • Massenspektrometrie
  • Qualität von Lebensmitteln mit spektralen Verfahren und (hyper)spektraler Bildgebung
  • Fischwanderung in Fließgewässern mittels innovativer Methoden
  • Qualitatives Systemverständnis
  • Wissenschaftliches Verständnis und Schreiben für Anfängerinnen und Anfänger


Aktuelle Projekte  

IsoPROTECT und AOPAP - Authenticity and Origin of Primary Agricultural Products im Rahmen des neuen K1 Kompetenzzentrums FFoQSI für Futter- und Lebensmittelqualität, -sicherheit und -innovation (FFoQSI – Feed and Food Quality Safety and Innovation)
Im Rahmen des Top Citizen Science Projektes IsoPROTECT, das nun im Rahmen des AOPAP Projektes am neuen K1 Zentrum für Futter- und Lebensmittelqualität, -sicherheit und -innovation FFoQSI weitergeführt wird, werden chemische Landkarten für unterschiedliche bioverfügbare Elemente und vor allem für das 87Sr/86Sr Verhältnis in Böden und Flüssen bzw. Fischzuchten erstellt. Diese Karten sind eine wichtige Grundlage zur geografischen Herkunftsbestimmung von Lebensmitteln.

Spectral Sensing - im Rahmen des neuen K1 Kompetenzzentrums FFoQSI für Futter- und Lebensmittelqualität, -sicherheit und -innovation (FFoQSI – Feed and Food Quality Safety and Innovation)
Im Rahmen des Spectral Sensing Projektes werden am K1 Zentrum für Futter- und Lebensmittelqualität, -sicherheit und -innovation - FFoQSI – neue Möglichkeiten zur Qualitätsbestimmung von Lebensmitteln mittels spektraler Methoden im nahen Infrarot erforscht. Neben Labormessgeräten mit denen „hyperspektrale“ Bilder erstellt werden können, kommen auch feldtaugliche Handheld-Geräte zum Einsatz. Hyperspektral meint dabei, dass mehr als 10 Wellenlängen gleichzeitig untersucht werden. Hyperspektrale Bildgebung im nahen Infrarot (beispielsweise von 900-1700 nm) kann daher mehrere hundert Banden gleichzeitig erfassen. Dadurch können in jedem Pixel eines Bildes mehrere hundert Spektralinformationen als Parameter gesammelt und ausgewertet werden. Zum Vergleich: digitale Bilder im sichtbaren Bereich entstehen durch die additive Mischung von drei Wellenlängenbereichen (RGB: Rot-Grün-Blau). Die spektroskopische Untersuchung basiert hierbei grundsätzlich auf der Interaktion von (infraroter) Strahlung mit den in/auf den Lebensmitteln befindlichen Molekülen. Verschiedene chemische Verbindungen weisen dabei unterschiedliche Reflexions- und Absorptionseigenschaften (sogenannten spektroskopischen Signaturen), auf, weshalb anhand der Analyse der gewonnenen Spektren die Qualität unterschiedlicher Lebensmittel untersucht und bewertet werden kann.


Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

  • Seit 2018 Wissenschaftlicher Projektkoordinator & leitender Forscher am K1 Zentrum FFoQSI - Austrian Competence Centre for Feed and Food Quality, Safety & Innovation
  • Seit 2016: E-Learning Innovator und didaktischer Designer, Zentrum für Lehre - Lehrentwicklung, Abteilung für E-Learning und Didaktik neuer Lehr- und Lernformen
  • Seit 2016: Scientific Project Manager am Department für Materialwissenschaften und Prozesstechnik und am Department für Chemie, VIRIS lab
  • 2015 -2009: Postdoc, Projektleiter und wissenschaftlicher Angestellter an der Abteilung für Analytische Chemie und am Institut für Hydrobiologie und Gewässermanagement der BOKU Wien
  • 2013: Zertifizierung als Trainer für wissenschaftliches und berufliches Schreiben
  • 2011 -2011: Wissenschaftlicher Aufenthalt am Woods Hole Oceanographic Insitute (WHOI), Fish Ecology Lab in Amerika (3 Monate)
  • 2008 -2015: Tätigkeit als selbständiger Wissenschafter (www.ecoscience.at)
  • 2006 -2008: Master of Science (Geographical Information Science & Systems) - MSc (GIS) und European Master in GIScience, Fernstudium an der Paris-Lodron Universität Salzburg,
  • 1999 -2006: Dissertation „Wanderprozesse bei Flussfischen: Erfassung, Muster flussabwärtsgerichteter Wanderungen und Restauration“
  • 1999 -2008: Forschungsassistent IHG-BOKU, Wien
  • 1995 -1999: Freelancer und technischer Assistent am Insitut für Hydrobiologie und Gewässermanagement der Universität für Bodenkultur Wien (IHG-BOKU)
  • 1989 -1999: Diplomingenieur für Landschaftsplanung und Landschaftspflege


Weitere Informationen zur Vorbereitung von Schulen  

http://isoprotect.boku.ac.at/ das Top Citizen Science Projekt IsoPROTECT wird am K1 Zentrum FFoQSI weitergeführt, siehe auch
https://www.zentrumfuercitizenscience.at/de/read-story/isoprotect-austria-ein-pilotprojekt-fuer-die-grossraeumige-umsetzung-von-forschung-zum-schutz-regionaler-lebensmittel-in-oesterreich)
https://www.ffoqsi.at/ (Homepage des FFoQSI Projektes)
http://costfp1407.iam.upr.si/en/resources/files/publications/presentations-at-nir-technical-workshop-ivalsa/6-hyperspectral-imagingzitek.pdf (Vortrag zum Thema Hyperspektrale Bildgebung, in Englisch)

Andreas Zitek

Organisation

Universität für Bodenkultur Wien

Position

Abteilung für Analytische Chemie

Besuche

  • Burgenland
  • Kärnten
  • Niederösterreich
  • Oberösterreich
  • Salzburg
  • Steiermark
  • Tirol
  • Vorarlberg
  • Wien

Wissenschaftsbereich

  • NATURWISSENSCHAFTEN