Profile der Young Science-Botschafterinnen und -Botschafter

Dr. Martin Schepelmann

  • 2 Besuche pro Jahr
  • Regionen: vorzugsweise Wien, Niederösterreich / jedoch auch gerne in anderen Bundesländern
  • Anfallende Kosten für die Schule: Ersatz der Fahrtkosten

Forschungsschwerpunkte

  • Physiologie, Pathophysiologie und Pharmakologie des Kalzium-Sensitiven Rezeptors (CaSR)
  • Darmkrebs und Darmentzündungen

Aktuelle Projekte

Die Rolle des Kalzium-sensitiven Rezeptors im Dickdarmkrebs
Dickdarmkrebs ist die dritthäufigste Krebserkrankung in Österreich und immer noch in vielen Fällen tödlich. Einer der größten Risikofaktoren bei der Entstehung von Dickdarmkrebs sind Darmentzündungen und hier insbesondere die sogenannten chronisch entzündlichen Darmerkrankungen Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa. Die genauen Ursachen dieser Erkrankungen sind noch nicht vollständig geklärt und die derzeit verfügbaren therapeutischen Möglichkeiten sind nicht immer wirksam. Neue Forschungsergebnisse legen nahe, dass ein Protein namens Kalzium-sensitiver Rezeptor („CaSR“) im Darm sowohl die Entzündung, als auch die Krebsentstehung selbst, beeinflussen könnte. In unserem Projekt wollen wir die molekularen Mechanismen herausfinden, wie dieses Protein im Darm wirkt und ob es eventuell ein neuer Angriffspunkt für Medikamente zur Behandlung von Darmentzündungen und Darmkrebs sein könnte. Dazu bedienen wir uns verschiedener Methoden der Molekularbiologie und Zellbiologie. Wir untersuchen Krebszellen und deren Erbgut, als auch Gewebeproben. Wir behandeln diese Zellen und Gewebe mit verschiedenen Medikamenten und arbeiten mit Chemikern zusammen, um neue Medikamente auszutesten.

Die Rolle des Kalzium-sensitiven Rezeptors in Asthma
Asthma betrifft mehr als 500 Millionen Patientinnen und Patienten weltweit und die verfügbaren Therapien sind lediglich symptomatisch. Wir haben vor kurzem herausgefunden, dass ein Protein namens Kalzium-sensitiver Rezeptor („CaSR“) direkt an der chronischen Entzündung und Atemnot bei Asthma beteiligt ist. Wir konnten nachweisen, dass Medikamente, welche dieses Protein blockieren, eine völlig neuartige Asthmatherapie sein könnten.

Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

  • 2004-2010: Pharmaziestudium an der Universität Wien
  • 2010-2011: Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Medizinischen Universität Wien
  • 2011-2014: PhD an der Cardiff University (UK)
  • 2014-2017: Postdoctoral Research Associate an der Cardiff University (UK)
  • Seit 2017: Postdoctoral Research Associate an der Medizinischen Universität Wien

Weitere Informationen zur Vorbereitung von Schulen

https://www.meduniwien.ac.at/hp/ipa/forschung/forschungsgruppen/kallay-enikoe-tumour-pathology/projects/fwf-29948-b28/

Martin Schepelmann

Organisation

Medizinische Universität Wien

Position

Postdoctoral Research Associate

reale Besuche

  • Burgenland
  • Kärnten
  • Niederösterreich
  • Oberösterreich
  • Salzburg
  • Steiermark
  • Tirol
  • Vorarlberg
  • Wien

Wissenschaftsbereich

  • MEDIZIN, ERNÄHRUNG UND GESUNDHEIT