Profile der Young Science-Botschafterinnen und -Botschafter

Dr. Andreas Hölzl

  • 1-2 Besuche pro Jahr
  • Regionen: Oberösterreich, Niederösterreich, Wien
  • Anfallende Kosten für die Schule: Ersatz der Fahrtkosten

Forschungsschwerpunkte

  • Antidiskriminierungsrecht
  • Rechtsgeschichte

Aktuelle Projekte

Gleichstellungspläne an österreichischen Universitäten: Seit 2015 müssen österreichische Universitäten Gleichstellungspläne erlassen, die die Bereiche "Vereinbarkeit von Studium oder Beruf mit Betreuungspflichten" sowie "Antidiskriminierung" umfassen. Es wird untersucht, inwieweit die Universitäten über dieses Mindestmaß hinaus Gleichstellungsziele verfolgen.

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Rosa oder Blau - nur Mann oder Frau? Die Veranstaltung fand im Rahmen der KinderUni für 12 bis 15jährige Schülerinnen und Schüler statt und wurde im Team-Teaching mit Birthe Dorn angeboten. Schwerpunkte waren geschlechtsspezifische Stereotype, das Dritte Geschlecht und eine Auseinandersetzung mit aktuellen und inzwischen aufgehobenen Gesetzestexten, die auf das Geschlecht direkt oder indirekt Bezug nehmen.

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(Un-)GlücksfaII Lebensgemeinschaft: Das Rechtsinstitut der Ehe wandelte sich vom patriarchalen zum partnerschaftlichen Modell des Zusammenlebens, ursprünglich von Personen verschiedenen Geschlechts, seit 2019 für gleichgeschlechtliche Paare. Ehe bedeutet ein formales Bekenntnis zueinander mit klar definierten Rechtswirkungen. Wie ist es aber um außereheliche Lebensgemeinschaften bestellt? Diese wirken nach außen hin oft wie Ehen, häufig jedoch bleiben sowohl hetero- als auch homosexuelle Paare (auch mit Kindern) dauerhaft ohne Trauschein und damit juristisch Fremde. Untersucht wird, welche rechtlichen Erwartungen fälschlicherweise oder zu Recht an das Bestehen einer Lebensgemeinschaft geknüpft werden und welche Konsequenzen sich aus falschen Annahmen ergeben.

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Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

Andreas Hölzl weiß, mit Hilfe welcher Gesetze man sich wehren kann, wenn man diskriminiert oder ausgegrenzt wird. Er beschäftigt sich unter anderem damit, welche Vorurteile früher zu unfairen Ungleichbehandlungen in Gesetzen geführt haben und wie man heute versucht, alle Menschen trotz ihrer vielen Unterschiede gleich zu behandeln. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften an der JKU Linz, der Gerichtspraxis, und der Tätigkeit als Revisionsassistent bei KPMG Plantreuhand begann er 2000 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am lnstitut für Österreichische und Europäische Rechtsgeschichte (2010: Umbenennung in lnstitut für Legal Gender Studies) sowie 2002 am lnstitut für Kirchenrecht (2004: Umbennennung in lnstitut für Kanonistik, Europäische Rechtsgeschichte und Religionsrecht) seine universitäre Karriere an der JKU. Seit 2010 ist er überdies Mitglied des Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen der JKU.

Organisation

Johannes Kepler Universität Linz, lnstitut für Legal Gender Studies und lnstitut für Kanonistik, Europäische Rechtsgeschichte und Religionisrecht

Position

Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Rechtswissenschaften

reale Besuche

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  • Oberösterreich
  • Wien

Wissenschaftsbereich

  • GEISTESWISSENSCHAFTEN, KUNST UND KULTUR