Analyse von "Heritage Impact Assessments" als Instrument zum Schutz des Welterbes

Kurzbeschreibung des Forschungsprojekts

"Heritage Impact Assesments" (HIA) - eine Art "Umweltverträglichkeitsprüfung für Welterbestätten" stellen eine neue Entwicklung im Bereich des Welterbes dar. Mit Hilfe dieser "Welterbeverträglichkeitsprüfungen" sollen (geplante) Bauprojekte in Welterbestätten auf ihre Welterbeverträglichkeit hin überprüft werden. Im Speziellen wird mit Hilfe eines standardisierten Verfahrens untersucht, ob und welche Ein- und Auswirkungen der (geplante) Eingriff auf die "DNA" einer Welterbestätte, den "aussergewöhnlich universellen Wert" ("outstanding universal value" - OUV), hat und ob negative oder positive Auswirkungen zu erwarten sind. Zusätzlich werden in den HIAs Verbesserungsvorschläge ausgearbeitet und vermittelt. Dieses neue Instrument - in vielen Ländern wurden noch keine HIAs vorgenommen - führt aber zu vielen Fragen juristischer, finanzieller und operationeller Natur. In Österreich wurden bisher rund sieben HIAs vorgenommen und damit unterschiedliche Erfahrungen erzielt. Im Rahmen des Projekts "Heritage Impact Assessments - ein taugliches Instrument zum Schutz des Welterbes?" soll untersucht werden, welche Auswirkungen die Ausarbeitung von HIAs auf die Welterbestätte ausübte, um mögliche Verbesserungsvorschläge zu formulieren.

Themenanregungen für VWA und Diplomarbeit

  • Heritage Impact Assessments - ein taugliches Instrument zum Schutz des Welterbes?

Einstiegsliteratur

ICOMOS Guidance on HIA: https://www.icomos.org/world_heritage/HIA_20110201.pdf

Spezialisierung

Besonders für AHS geeignet
Für Spezialist/innen
Projekt mit internationalen Partnern

Forschungsfeld: Denkmalschutz, Kulturerbe, internationale Beziehungen

Schlüsselwörter: Denkmalschutz, Kulturerbe

Übermittler der Themenanregung:
Donau-Universität Krems

Bei diesem Projekt bietet dir das Forschungsteam folgende weitere Unterstützung an:
Literatur, Beispiele von HIAs, Kontaktpersonen, umfassende Information zum Thema

Über Kontaktaufnahme freut sich:

Dr. Peter Strasser