OeAD startet Kampagne gegen Wissenschaftsskepsis

Zwei Mädchen experimentieren mit Reagenzgläsern © www.freepik.com

Fast einem Drittel der Österreicherinnen und Österreicher fehlt das Vertrauen in die Wissenschaft. Mehr als die Hälfte glaubt, Wissenschaft sei für ihren Alltag nicht relevant. Das hat die aktuellste Eurobarometer-Umfrage ergeben. Was wir tun, damit Wissenschaft den Platz in der Gesellschaft bekommt, der ihr gebührt. 

Worum geht es?

Die durchschnittliche Österreicherin bzw. der durchschnittliche Österreicher hat im Vergleich zu anderen Bewohnerinnen und Bewohnern der EU bemerkenswert wenig Ahnung davon, wie Wissenschaft und Forschung funktionieren. Mit Deutschland teilen wir ein außergewöhnlich schlechtes Bild von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. 

Diese Erkenntnisse sind nicht neu. Zu ähnlichen Ergebnissen kam bereits die letzt Eurobarometer-Umfrage. Umso erschreckender ist es, dass die Ignoranz der Österreicherinnen und Österreicher gegenüber der Wissenschaft und Forschung in den letzten 10 Jahren noch gewachsen zu sein scheint. 

Für die aktuelle Eurobarometer-Umfrage wurden im Mai 2021 knapp 27.000 Menschen aus allen EU-Ländern befragt. Österreich gehört nach wie vor zu den Nationen, die der Wissenschaft am wenigsten Wertschätzung entgegenbringen. (Dieser Link bringt Sie zu einer Auswertung der Studie für Österreich)

Damit sich das ändert, starteten das BMBWF und der OeAD gemeinsam die Kampagne "Wissenschaft (er)leben - Zukunft gestalten". 

Die zentralen Punkte der Kampagne sind: Veranstaltungen, digitale Medien, Materialien für den Unterricht und ein Kongress

  • Veranstaltungen: Geplant sind Diskussionsrunden und Veranstaltungen rund um das Thema Wissenschaftsskepsis. Hier findet  man einen Rückblick zu allen Veranstaltungen, die im letzten Jahr vom OeAD-Zentrum für Citizen Science durchgeführt wurden. 
  • Materialien und Medien für den Unterricht: Für Lehrkräfte bieten Organisationen in ganz Österreich viele Arbeitsblätter, Unterrichtspakete, Brettspiele, interaktive Karten uvm. So kann Wissenschaft und Forschung ganz einfach in den Unterricht eingebaut werden. Die Materialien können durch einen Klick ganz einfach heruntergeladen und gleich eingesetzt werden. Auch Workshops und Exkursionen werden angeboten und können in ganz Österreich von Lehrkräften gebucht werden. 
  • Young-Science-Kongress: Den Höhepunkt der Kampagne stellte der Young-Science-Kongress dar. Am 13. Oktober konnten Schülerinnen und Schüler an der PH Wien in Citizen-Science-Projekte eintauchen, an einem Science Parcours teilnehmen und bei vielen Workshop- und Vortragsmöglichkeiten dabeisein. Auch für Lehrkräfte gab es einen Workshop. 

Für Organisationen: Machen Sie mit!

Menschen die Hände zusammenhalten © Freepik,Peoplecreations

Wenn auch Sie Angebote haben, die zum Abbau von Wissenschaftsskepsis in Österreich beitragen oder auch, wenn Sie Initiativen kennen, die wir hier aufnehmen sollen, freuen wir uns über eine Information an: