Profile der Young Science-Botschafterinnen und -Botschafter

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Tatjana Aubram , BA MA

  • 4-5 Besuche pro Jahr
  • Regionen: alle Bundesländer, vorzugsweise Wien Umgebung
  • Keine anfallenden Kosten für die Schule

Forschungsschwerpunkte

  • Financial Literacy (Finanzwissen)
  • Finanzkommunikation
  • Controlling & Finance
  • Investor Relations
  • Digital Reporting (XBRL)
  • Medienwirtschaft

Aktuelle Projekte

Financial Literacy und Implikationen: Unter Financial Literacy werden das Finanzwissen wie auch die Fähigkeit und die Motivation verstanden, das Wissen anzuwenden, sodass ökonomisch sinnvolle finanzielle Entscheidungen getroffen werden. Dadurch soll das Wohl des Einzelnen als auch jenes der Gesellschaft verbessert werden (OECD, 2014, S. 33). Financial Literacy ist für Individuen in vielen Kontexten von alltäglicher Relevanz, so z.B. bei Geldveranlagung, Kreditaufnahme, Pensionsvorsorge, aber auch im Zusammenhang mit Selbständigkeit oder Umgang mit Geld. Finanzunwissen kann das ökonomische Wohl von Individuen gefährden und Innnovation verhindern. So ist Finanzunwissen eine wesentliche Ursache der wachsenden Jugendverschuldung oder Privatkonkurse. Finanzunwissen wird auch als der häufigste Grund beim Scheitern von Selbständigkeit genannt bzw. als Grund, weshalb diese erst gar nicht aufgenommen wird. Auch die eigenverantwortliche Pensionsvorsorge wird immer wichtiger und stellt für die meisten Personen eine komplexe Investitionsentscheidung dar, ebenso wie die Geldveranlagung. Die Vielfalt und Komplexität der Finanzprodukte führt vielfach zu Überforderung und Resignation. Ohne Financial Literacy ist eine effektive Finanzkommunikation zwischen Unternehmen, Finanzmärkten und Anlegern, aber auch zwischen dem Staat und der Bevölkerung nicht möglich. Aufgrund von Entwicklungen in den genannten Bereichen können wir davon ausgehen, dass die Bedeutung von Financial Literacy künftig steigen wird. Neben der wissenschaftlichen Bearbeitung dieses Projektes unterstützten wir auch in der Praxis Unternehmen, die sich diesem Thema annehmen. So erstellten wir für die Raiffeisen Capital Management Konzepte für kurze Videos, die gängige Finanzbegriffe einfach erklären.

Projektlink

Investor Relations: Heute gelten Investor Relations als ein etabliertes Berufsfeld, dessen Geltungs- und Wirkungsbereich weit über die eng gefasste Kommunikation zwischen Unternehmen und Aktionären hinausgeht. IR fungieren als eine wichtige Schnittstelle zwischen Unternehmen, Investoren, Analysten, Journalisten, den Finanzmärkten und weiteren Akteuren der Finanzkommunikation. IR wird zunehmend als eine strategische (und nicht rein finanzkommunikative) Funktion wahrgenommen. Als solche muss sie im engen Zusammenhang mit anderen Bereichen der Corporate Communications und Themen der Financial Communications (z.B. FinTech, Visualisierung, Medialisierung etc.) gesehen und gelebt werden. Mit der wachsenden Bedeutung steigen aber auch die Anforderungen an die IR -auf der finanziellen, kommunikativen, medialen und technischen Ebene. Es stellt sich die Frage, wie Unternehmen und IR-Departments diesen Anforderungen begegnen können, ihre Effektivität entfalten und argumentieren können und gleichzeitig die knapper werdenden Ressourcen effizient ansetzen können. Diesen Fragen widmen auch wir unsere Aufmerksamkeit, indem wir Kommunikationsstrategien und -formate der IR ebenso wie die Praxis des IR-Controllings analysieren und neue Lösungsansätze andenken. Im Rahmen dieses Projektes wurde u.a. der Geschäftsbericht der STRABAG AG mitgestaltet.

Motorisches Lernen bei Kniearthrose: Motorisches Lernen (ML) ist eine Disziplin der Sportpsychologie und beschäftigt sich mit der permanenten Verbesserung von Bewegungsabläufen. In der Rehabilitation ist ML ein Schlüsselfaktor, um Bewegungsabläufe nach Verletzungen (neu) zu erlernen. ML ist gekennzeichnet durch eine permanente Veränderung in der Bewegungsausführung, sodass diese ökonomisch und ohne dem Auftreten von erhöhten Gelenksbelastungen und inadäquaten Muskelansteuerungsmustern ablaufen kann. Ziel unserer Forschung ist die Untersuchung von kurz- und mittelfristigen Effekten eines Trainingsprogramms basierend auf den Prinzipien von ML verglichen mit einem klassischen Trainingsprogramm auf Schmerz, Kniegelenksfunktion und Biomechanik.

Einfluss des Frauenanteils auf die Resilienz in der Wertschöpfungskette Holz: Einerseits ist die Zahl ausführender Frauen in Führungspositionen niedrig und andererseits kommt es laufend zu globalen Krisen (Klimawandel, Wirtschaftskrisen, Gesundheitskrisen) und damit zusammenhängenden weiteren Einbrüchen. Das Projekt beschäftigt sich daher mit dem Beitrag von Gender Balance und Diversität zur Unternehmensresilienz in der Wertschöpfungskette Holz, indem untersucht wird, inwiefern Diversität und die Einbeziehung von „anderen“ Gruppen als den üblichen zu neuen Ideen, Aufschwung, Wachstum und ökonomischer Stabilität von Unternehmen führen können.

Auszug aus dem wissenschaftlichen Werdegang

  • Seit WS 2021 Bachelorstudium Sportwissenschaft an der Universität Wien
  • Seit 2021: Junior Researcher an der FH St. Pölten
  • Seit 2018: Assistentin für Lehre und Forschung, Wirtschafts- und Finanzkommunikation an der FH St. Pölten (am Department Medien und Wirtschaft)
  • 2016-2018: Lektorin & Junior Researcher & Tutorin an der FH St. Pölten (für die Bereiche Controlling, Rechnungswesen, Investor Relations)
  • 2014-2016: Masterstudium Media Management an der FH St. Pölten (Controlling & Finance und Content Management)
  • 2012-2014: Assistentin für Neue Medien an der FH St. Pölten
  • 2011-2014: Bachelorstudium Medienmanagement an der FH St. Pölten (Schwerpunkte: Strategisches Management und Marketing & Unternehmenskommunikation)

Weitere Informationen zur Vorbereitung von Schulen

https://financial-communications.fhstp.ac.at/research/topics/

Poträtbild von Tatjana Aubram

Organisation

Fachhochschule St. Pölten

Institut/Abteilung

Department Medien & Wirtschaft

eBesuche für alle Schulen, Themengebundener Online-Workshop, reale Besuche in

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Wissenschaftsbereich

  • WIRTSCHAFT