Young Science-Botschafterinnen und -Botschafter

Forscher redet mit Schülerinnen und Schülern der NMS Scheiblingkirchen © NMS Scheiblingkirchen

Über 220 Forscherinnen und Forscher besuchen ehrenamtlich Schulen in ganz Österreich und erzählen von ihrem Forschungsfeld und ihrem beruflichen Werdegang. Die Besuche können persönlich oder virtuell als eBesuche stattfinden. Schülerinnen und Schüler haben so die Möglichkeit, Fragen direkt an Forschende zu stellen und Einblicke in deren Arbeitsalltag zu erhalten. Hier geht's zur Auswahl.

Die wichtigsten Infos auf einen Blick

  • Zielgruppe: Schulklassen aller Schultypen aus ganz Österreich
  • Die Besuche können persönlich oder virtuell als eBesuche stattfinden. Der Filter "Besuch" in der Suchmaske hilft dabei, die Suche zu optimieren.
  • Die Teilnahme ist für Schulen kostenlos. Bei persönlichen Besuchen können Fahrtkosten für die Schulen anfallen.
  • Der Besuch wird von der Schulklasse mit einem Fragenkatalog vorbereitet.

Persönliche Besuche von Forschenden

Bereits über 220 Forscherinnen und Forscher aus ganz Österreich haben sich bereit erklärt, ehrenamtlich Schulen zu besuchen. Sie freuen sich, die vielen Fragen der Schülerinnen und Schüler persönlich zu beantworten und ihnen von der Arbeitswelt in der Wissenschaft zu erzählen. Die Gespräche ermöglichen es auch, Vorurteile über den Beruf als Forscherin/Forscher abzubauen und Karrierewege in der Wissenschaft aufzuzeigen. Viele Botschafterinnen und Botschafter nehmen auch Anschauungsmaterial mit, um Forschung "greifbar" zu machen. Die Schulbesuche können aber auch nachhaltig wirken: Stimmt "die Chemie" zwischen Botschafterin/Botschafter und der Lehrperson, so steht einem zweiten Besuch oder einem kleinen Kooperationsprojekt nichts im Wege!

eBesuche von Forschenden

Bereits 50 Young-Science-Botschafterinnen und -Botschafter besuchen Schulen online mit Hilfe von Videokonferenzen.  Die übliche Ausstattung der Klassenzimmer mit einem Beamer und einem PC reicht dabei aus, um via Zoom- oder Skype-Meeting mit den Schülerinnen und Schülern in Kontakt zu treten und ihnen vom Forschungsalltag und ihren -aktivitäten zu erzählen.

Der Vorteil der Online-Besuche liegt auf der Hand: Kinder und Jugendliche können (trotz Pandemie) mit Forschenden in persönlichen Kontakt treten - und das ganz ohne lange Reisezeiten für die Botschafterinnen/Botschafter und die damit anfallenden Kosten für Schulen. Vielleicht gibt es ja auch ein Labor, eine Bibliothek oder eine weitere forschungsrelevante Einrichtung, durch die Forschende mit ihren Webcams führen möchten. Von diesem Angebot profitieren besonders (aber nicht nur) Schulen im ländlichen Raum abseits der großen Städte, denn ihnen stehen nun mehr Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zur Auswahl!

Es funktioniert ganz einfach

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die mitmachen möchten, melden dies dem Young-Science-Team (youngscience@oead.at)! Sobald die Details geklärt sind, wird ein Forschungsprofil angelegt.

Lehrpersonen, die sich für einen Besuch eines Young-Science-Botschafters oder einer Young-Science-Botschafterin interessieren, füllen das Formular aus. Sollte der/die Forschende noch Kapazitäten haben, kann der Termin vereinbart und der Besuch mit einem Fragenkatalog vorbereitet werden.